Die Steuerung der Stromerzeugung ist selbst unter optimalen Bedingungen komplex, doch mit dem Aufkommen einer neuen Energiewirtschaft ist der Betrieb deutlich schwieriger geworden. Heutzutage versuchen Unternehmen nicht mehr nur, viele verschiedene OEM-Versionen einer einzigen Art von Erzeugungsanlage zu verwalten. Stattdessen kombinieren sie mehrere Erzeugungsarten –Solarenergie, Windkraft, Batteriespeicher, Wasserstoff und mehr – und versuchen, diese von oben nach unten zu steuern, um die betriebliche Effizienz aufrechtzuerhalten.
In einem aktuellen Artikel in Automation World erläutert James Fraser, wie sich diese Komplexität auf Energieprojekte ausgewirkt hat. Da Unternehmen Hybridprojekte mit vielen verschiedenen, miteinander verbundenen Anlagentypen entwickeln – manchmal sogar über mehrere, weit voneinander entfernte Standorte hinweg –, nehmen Umfang, Größe und Komplexität der Projekte dramatisch zu. Es sei entscheidend, diese Komplexität bereits in den frühesten Phasen der Projektentwicklung zu bewältigen, erklärt James. Glücklicherweise erleichtert moderne Software diese Aufgabe erheblich.
„Moderne SCADA-Software (Supervisory Control and Data Acquisition) für grüne Energie kann zusammen mit zweckmäßigen HMIs (Human Machine Interfaces) für grüne Energie genutzt werden, um wesentliche Daten von den Anlagen vor Ort über den Edge bis hin zum Unternehmen nahtlos zu standardisieren und zu aggregieren – wo sie entscheidende Einblicke in den Betrieb liefern.“
Datenabhängigkeit
Einer der wichtigsten Faktoren für sowohl den Erfolg als auch die Komplexität sind Daten. Wenn eine Erzeugungsanlage Dutzende von Anlagen verschiedener Hersteller umfasst, kann es sein, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Steuerungstechnologien zum Einsatz kommt. Für Betreiber ist es eine Herkulesaufgabe, sich zwischen vielen verschiedenen Steuerungssystemen zurechtzufinden, um den Betrieb zu überwachen und zu steuern. Dasselbe gilt für die Datenerfassung zur Verfolgung von Leistung und Zuverlässigkeit sowie zur Ermittlung von Trends.
Die Daten sind vorhanden – Energieerzeugungsanlagen erzeugen Unmengen an Daten –, aber wenn diese Daten in vielen verschiedenen Systemen isoliert sind, sind sie weitaus weniger nützlich. Hier kommt ein speziell für grüne Energie entwickeltes SCADA-System (Supervisory Control and Data Acquisition) wie Ovation™ Green SCADA ins Spiel.
„Eine speziell für grüne Energie entwickelte SCADA-Lösung kann alle unterschiedlichen Technologien eines Unternehmens mit einer einzigen standardisierten, intuitiven HMI als Bedienoberfläche unterstützen. Das SCADA-System ersetzt die Notwendigkeit einer komplexen, maßgeschneiderten Integration durch eine nahtlos integrierte Automatisierung von oben bis unten und liefert Daten an einen einzigen Ort, wo sie zur Überwachung von Leistungskennzahlen und zur Förderung einer besseren Entscheidungsfindung genutzt werden können.“
Ovation Green SCADA aggregiert und kontextualisiert die Daten aus einer Vielzahl von Anlagen zur Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energien und liefert den Betreibern umsetzbare Erkenntnisse, damit sie schnelle Entscheidungen treffen können, um operative Exzellenz zu fördern.
Besserer Betrieb = stabileres Netz
Erneuerbare Energien sind bekannt für ihre Schwankungen. Eine riesige Solaranlage kann heute vielleicht zu viel produzieren, während sie morgen fast gar keine Energie erzeugt. Das Netz ist jedoch auf Stabilität ausgelegt. Überschüssige Energie muss gedrosselt und Energiedefizite müssen ausgeglichen werden. Das ist durchaus möglich; ein solch komplexer Betrieb erfordert jedoch kontinuierliche Einblicke und schnelle Reaktionen – beides wird durch isolierte Systeme behindert.
Auch hier kommt eine zweckmäßige Software für grüne Energie wie Ovation Green SCADA zum Tragen. James erklärt:
„Die Transparenz, die SCADA-Lösungen für grüne Energie mit einer HMI als Single-Source-of-Truth bieten, ermöglicht es den Betriebsteams, Echtzeit-, historische und prädiktive Daten für die Planung zu nutzen. Die Teams können den Betrieb so anpassen, dass er auf einem Niveau läuft, das den Anforderungen ihrer Verträge entspricht. Darüber hinaus können sie weitere Anpassungen vornehmen, beispielsweise den Betrieb ändern, um einzelne Anlagen zu schützen und so eine längere Lebensdauer der Ausrüstung zu gewährleisten.“
Eine solche Lösung kann auch die Echtzeitdaten bereitstellen, die erforderlich sind, um den Teams mehr Optionen für die Netzstabilisierung zu bieten. Ovation Green SCADA hilft Betreibern zu entscheiden, wann es sinnvoller ist, Energie ins Netz einzuspeisen, anstatt sie zu speichern. Bei richtiger Konzeption und Konfiguration kann die Software den Teams helfen, sowohl das Energiemanagement als auch den Energiehandel zu bewältigen.
Von erneuerbaren Energien profitieren
Es gab noch nie einen besseren Zeitpunkt, um die Vorteile der erneuerbaren Energieerzeugung zu nutzen. Moderne SCADA-Software für grüne Energie macht es einfacher denn je, eine Vielzahl von Erzeugungsanlagen zu verwalten, um mehr Flexibilität, Skalierbarkeit, Rentabilität und operative Exzellenz zu erzielen – alles dank der nahtlosen Datenmobilität.